Rundreisen http://rundreisen.blogsport.de Ein Blog zur A-Rundreisen-Promotion Mon, 11 Jul 2016 09:18:09 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Neuer Dokumentarfilm zur spanischen CNT: “Memoria Viva: Una historia cargada de futuro” / Lebendige Erinnerung – Eine Geschichte mit Zukunft http://rundreisen.blogsport.de/2016/07/11/neuer-dokumentarfilm-zur-spanischen-cnt-memoria-viva-una-historia-cargada-de-futuro-lebendige-erinnerung-eine-geschichte-mit-zukunft/ http://rundreisen.blogsport.de/2016/07/11/neuer-dokumentarfilm-zur-spanischen-cnt-memoria-viva-una-historia-cargada-de-futuro-lebendige-erinnerung-eine-geschichte-mit-zukunft/#comments Mon, 11 Jul 2016 08:58:25 +0000 Administrator Allgemein http://rundreisen.blogsport.de/2016/07/11/neuer-dokumentarfilm-zur-spanischen-cnt-memoria-viva-una-historia-cargada-de-futuro-lebendige-erinnerung-eine-geschichte-mit-zukunft/ „Memoria Viva: Una historia cargada de futuro“ es el documental que repasa la historia viva de la Confederación Nacional del Trabajo, en sus ya más de cien años de historia, a través del testimonio directo de sus protagonistas más veteranas, que han ofrecido su recuerdo para que no olvidemos como fue la lucha obrera.

Más información: http://www.memoriaviva.net/

Memoria Viva

Am: Montag, den 18.07.2016
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Filmkunstkino Metropol, Brunnenstr. 20, 40223 Düsseldorf – Bilk
Eintritt: Regulär: 8 Euro auf allen Plätzen
Ermäßigt: 6 Euro mit dem Gilde–Pass. Es gibt keine weiteren Ermäßigungen neben dem Gilde–Pass.
Spenden (FAUD): erwünscht
Veranstalterin: FAUD, Kino Metropol

Die spanische Confederación Nacional del Trabajo, die CNT, ist eine legendäre Gewerkschaft. Während des Spanischen Bürgerkriegs war sie die Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos und gleichzeitig der Motor einer Sozialen Revolution, die zumindest für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist. Bereits in den Jahren zuvor erkämpfte sie Rechte, die in Zeiten des Neoliberalismus wieder utopisch scheinen. Und trotz Niederlage und Repression gibt es sie immer noch. MEMORIA VIVA erzählt die über hundertjährige Geschichte dieser anarchosyndikalistischen Gewerkschaft aus der Sicht ihrer Protagonisten – einfachen Arbeitern und Arbeiterinnen. Mit ihnen erleben wir ihre Geschichte, ihre Kämpfe, ihre Hoffnungen und Erwartungen. Eine Reise in die Utopie derjenigen, die eine neue Welt in ihren Herzen tragen. Eine Inspiration am Beginn des 21. Jahrhunderts, wo es mehr Fragen als Antworten gibt.

54 namentlich nicht kenntlich gemachte Männer und Frauen erinnern sich an ihre Erfahrungen als Mitglieder der anarchistischen Gewerkschaft CNT. Im ersten Teil rekapitulieren sie anschaulich und detailliert die Jahre der Revolution und des Spanischen Bürgerkriegs, im zweiten, melancholischeren Teil geht es um die Zeit des Exils und den Bedeutungsverlust in der Nach-Franco-Ära. Der Dokumentarfilm zeichnet die Geschichte vom Aufstieg und Fall der anarchistischen Utopie nach, wobei er vor allem auf „Oral History“ setzt und mit Originalaufnahmen und Archivbildern zurückhaltend umgeht. Die Anonymität der Gesprächspartner unterstreicht den kollektiven Charakter der anarchistischen Bewegung als einen Reigen aus Stimmen und Erinnerungen. – (O.m.d.U.)

 

Das ProjektMEMORIA VIVA begann 2009 mit Aufnahmen am Rande der Gedenkfeiern zum 70. Jahrestag des Endes des Spanischen Bürgerkrieges in Paris, die für die spanischen Exillanten und Opfer des Nazi-KZs Mauthausen organisiert wurden. Daraus entstand der Wunsch, die Erinnerungen möglichst vieler Zeitzeugen des spanischen Anarchosyndikalismus festzuhalten. Die CNT entschied sich 2010, dieses Projekt als Teil ihrer Feierlichkeiten zu
ihrem 100jährigen Bestehen zu finanzieren. Ein Mammut-Projekt begann, das durch die selbstlose Arbeit vieler CNT-Mitglieder und Partner wie Malicious Films und GuerrillART erst möglich wurde.
Wir reisten 12.000 Km durch drei Länder und drehten 300 Stunden Interviews mit 80 Zeitzeugen. Der vorliegende Film ist nur ein kleiner Bruchteil dieses kollektiven Gedächtnisses. Dies ist auch der Grund, weshalb die Zeitzeugen nicht bei ihrem Namen genannt werden. Wir betrachten MEMORIA VIVA als eine kollektive Geschichte, als
eine einzige anonyme Stimme, die einen wichtigen Teil unserer vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Geschichte ausdrückt. Wenn sich jemand mit dieser Stimme identifizieren kann, ist unser Vorhaben geglückt.

Trailer I Presseheft I Pressebilder I Plakat I Website I Facebook I Termine

Mehr Infos: https://sabcatmedia.wordpress.com/2016/06/04/kinotour-memoria-viva/

Trailer: http://de.labournet.tv/video/6978/memoria-viva-lebendige-erinnerung

 

Googel-Maps:

So kommt ihr zu uns:
S-Bahn:
S8/S11/S28 bis Völklinger Straße (Ausgang Volmerswerther Str.)
Straßenbahn:
704/709 bis Völklinger Straße S
Bus:
726/B09/N8 bis Völklinger Straße S
oder
Straßenbahn: 708/719 bis Bilker Kirche
von da zu Fuß in die Martinstraße, rechts halten und auf die Volmermerswerther Straße

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Anarchismus, Landkämpfe und Feminismus in Chile http://rundreisen.blogsport.de/2016/04/01/anarchismus-landkaempfe-und-feminismus-in-chile/ http://rundreisen.blogsport.de/2016/04/01/anarchismus-landkaempfe-und-feminismus-in-chile/#comments Fri, 01 Apr 2016 15:59:07 +0000 Administrator Allgemein http://rundreisen.blogsport.de/2016/04/01/anarchismus-landkaempfe-und-feminismus-in-chile/

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immer aktuell: Termine im FAU-Lokal “V6″ http://rundreisen.blogsport.de/2015/03/01/immer-aktuell-termine-im-fau-lokal-v6/ http://rundreisen.blogsport.de/2015/03/01/immer-aktuell-termine-im-fau-lokal-v6/#comments Sun, 01 Mar 2015 19:43:23 +0000 Administrator Allgemein Anarchie http://rundreisen.blogsport.de/2015/03/01/immer-aktuell-termine-im-fau-lokal-v6/ Immer einen Besuch wert:

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Der Countdown zur 3. Libertären Medienmesse läuft! http://rundreisen.blogsport.de/2014/08/15/der-countdown-zur-3-libertaeren-medienmesse-laeuft/ http://rundreisen.blogsport.de/2014/08/15/der-countdown-zur-3-libertaeren-medienmesse-laeuft/#comments Fri, 15 Aug 2014 15:39:58 +0000 Administrator Allgemein http://rundreisen.blogsport.de/2014/08/15/der-countdown-zur-3-libertaeren-medienmesse-laeuft/ In den nächsten Tagen werden wir hier nach und nach das Veranstaltungs- und Rahmenprogramm der Dritten Libertären Medienmesse einstellen. Gleichzeitig informieren wir euch gerne über unseren Newsletter und via Twitter regelmäßig, ausführlich und exklusiv über alle Neuigkeiten!

ps: Für die Nutzer*innen von Facebook haben wir ein Profil (Direktlink1), eine Seite (Direktlink2) und eine Gruppe (Direktlink3) erstellt.

Veranstaltungen

Freitag 29.08.2014

    18h30-19h15 | Heiko Koch, Casa Pound Italia – Mussolinis Erben | Unrast Verlag | Buchvorstellung
    Seit 10 Jahren existiert die populistische Bewegung CasaPound Italia. Ihre Wurzeln sieht sie im historischen Faschismus zu Beginn der 1920er Jahre; in der Zeit als der italienische Faschismus noch nicht Regime, sondern eine Bewegung mit revolutionärem Anstrich war und sich mit Terror und Gewalt den Weg zur Macht ebnete.
    »Heiko Koch legt mit seinem Buch eine äußerst lesenswerte Darstellung dieser Bewegung vor. Der Anspruch, mit dem Buch einen ›Steinbruch‹ für die weitere Auseinandersetzung zu schaffen, gelingt. Dazu tragen auch die zahlreichen Fotos und Abbildungen bei.« Torben Heine, Lotta – Antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen ‚#54
    Die Anhänger CasaPounds nennen sich »i fascisti del terzo millennio«, die Faschisten des 3. Jahrtausends. Sie agieren mit aggressiv vorgetragenen Sozialforderungen, vordergründigem Anti-Kapitalismus und national-revolutionären Parolen. Dabei arbeiten sie bewusst mit den Folgen der aktuellen ökonomischen Krise und inszenieren sich als soziale Opposition von rechts außen. Mit einem breiten Angebot von sozialen, kulturellen und politischen Aktivitäten und unter Ausschöpfung moderner Kommunikationsmittel hat es CasaPound geschafft, sich von Rom aus über die ganze Apenninische Halbinsel zu verbreiten.
    Von Subkulturen und der radikalen Linken adaptierte Aktionsformen, jugendgerechtes Auftreten, popkulturelle Ästhetik und Lifestyle lassen von CasaPound das Bild einer vielfältigen und dynamischen Bewegung entstehen, die jedoch nach innen straff autoritär geführt wird.

    18h30-19h15 | N.N., “Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit: Medienberichterstattung über Migration aus Südosteuropa” | Vortrag

    19h30 – 20:15 | Claudia Froböse, “Endlich gleichgestellt…Von bewegten Frauen zu verwertbaren Arbeitnehmerinnen?” | Vortrag

    Samstag 30.08.2014

    11h15 – 13h00 | Maria Braig: “Nennen wir Sie Eugenie”,Thema: Frauen, Asyl. Flucht. | Verlag 3.0 Zsolt Majsai | Lesung
    In der `Graswurzelrevolution`(GWR) 370, vom Sommer 2012 erschien Maria Braigs Artikel: „Nennen wir sie Eugenie. Unsichtbare Lesben im Exil“. Dieser ist nun Grundlage eines Romans geworden. Maria Braig beschreibt ihre Idee zum Buch: „Bei der Recherche für einen Artikel über lesbische Flüchtlinge im deutschsprachigen Raum stieß ich auf die Geschichte von Eugenie. Eine junge Frau aus den Senegal hatte Asyl in der Schweiz gesucht, weil sie wegen der Liebe zu einer Frau und der drohenden Zwangsverheiratung mit einem Mann ihre Heimat verlassen musste. Eine Mitarbeiterin von amnesty international erzählte mir in anonymisierter Form, was sie vom Schicksal der jungen Senegalesin wusste, einem Schicksal unter vielen“. Auf der realen Grundlage, dieses Schicksals beruht, die von Maria
    Braig, entwickelte Roman-Handlung. Die Einzelheiten allerdings sind erfunden oder anderen Lebensgeschichten entnommen. Sie könnten so geschehen sein, aber auch ganz anders…

    11h15 – 12h00 | Oliver Steinke, 1.Mai: Kampf um den 8 Stundentag und um die ganze Bäckerei, Streifzüge über einen besonderen Tag in der Geschichte der revolutionären antikapitalistischen Bewegungen | Lesung
    Der Vortrag spannt einen Bogen über dieArbeitsbedingungen als Ausgangspunkt für die Kämpfe um den 8 Stundentag Mitte/Ende des 19, Jahrhundert im Vorfeld des Schwerpunktes Haymarket und während der Revolutionen 1918-23 in Deutschland. Mit Lucy Parson und Emma Goldmann werden zwei Frauen etwas näher vorgestellt.Sowie die Migration in der Form der Einwanderung in die USA, vor allem aus Deutschland. Zu guter letzt werden der 1. Mai 1929 in Berlin und der1. Mai 1937 in Barcelona unter dem Aspekt der ArbeiterInnenkämpfe zur Befreiung vom Kapitalismus am Beispiel des 1. Mai betrachtet.

    12h15 – 13h00 N.N.: Migrantinnen und Sexarbeit | Vortrag

    13h15 – 14h00 | Peter Hetzler: “Hartz 5” | Selbstverlag | Lesung aus dem Roman
    Schluss mit dem Gejammer! In diesem Roman lernt man nicht nur die kafkaesken und oft entwürdigenden Bedingungen kennen, denen Hartz IV-Bezieher unterworfen sind. Hier gibt es auch die Erwerbslosen-initiative Hartz 5, deren Mitglieder die Jobcenterbürokratie mit unkonventionellen Methoden und anarchischem Witz aufmischen.Ein informativer, authentischer und unterhaltsamer Roman über eines der großen sozialen Probleme unserer Zeit – und ein diebisches Lesevergnügen. Der Autor ist Journalist und Mitarbeiter einer Erwerbslosengruppe. Viele der geschilderten Situationen haben sich so ähnlich tatsächlich zugetragen.

    13h15 – 15h00 | Labournet/Film: “Miners shot down” | ein Film von Rehad Desai, 90 Minuten
    Aus Anlaß des zweiten Jahrestags des Massakers von Marikana, als die Polizei zielgerichtet auf streikende Bergarbeiter schoss und 34 von ihnen tötete, gibt es nun einen Aufruf des südafrikanischen Marikana – Solidaritätskomitees, den Film „Miners shot down“ von Rehad Desai weltweit am Wochenende des 16. August 2014 zu zeigen (und, wo vorhanden, es möglichst mit Kundgebungen vor südafrikanischen Einrichtungen zu verbinden). LabourNet Germany zeigt den Film in Kooperation mit verschiedenen Partnern am 16., 17. und 30. August im Ruhrgebiet – und ruft alle LeserInnen dazu auf, überall wo es kurzfristig möglich ist, dies ebenfalls zu tun. Siehe „Miners shot down“

    14h15 – 16h00 | Cécile Lecomte “das Eichhörnchen”: „Kommen Sie da runter! Kurzgeschichten aus dem politischen Alltag einer Kletterkünstlerin | Verlag Graswurzelrevolution | Buchvorstellung
    Kommen Sie da runter!“ – das ist der Satz, den Cécile Lecomte, auch als das „Eichhörnchen“ bekannt, bei ihren Aktionen von der Polizei am häufigsten hört. Er zeigt die Verwirrung und Ohnmacht der „Ordnungshüter“, wenn sie ihnen auf der Nase herumtanzt. Sie hat in unzähligen Kletteraktionen über den Gleisen der Atomtransporte, bei ökologischen und antimilitaristischen Kampagnen zusammen mit anderen eine dritte Dimension in das Repertoire der gewaltfreien Aktionsformen eingeführt: die Vertikale. Ihre Aktionen sind nicht nur spektakulär, sondern auch wirkungsvoll: lange Bau- oder Transportbehinderungen sind oft die Folge. Der Staat und seine Repressionsorgane haben sie ins Visier genommen und an ihr ganz neue und willkürliche Formen der Freiheitsbeschränkung vorexerziert: die Ausweitung der präventiven Ingewahrsamnahme, überstürzte, den Tod der Aktivistin in Kauf nehmende Räumungsaktionen von kletterunkundigen PolizistInnen, frei erfundene Anklagen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, absurde Gerichtsverfahren, Überwachung, Knast. Doch Cécile Lecomte konnten sie nicht brechen: Sie kletterte in Gerichtssälen die Wände hoch und an den Fassaden von Justizgebäuden und Knastinnenhöfen empor! Sie hat in all den Jahren als Aktivistin viel erlebt. Davon erzählen die Kurzgeschichten (inklusive Tipps für Gerichtsverfahren), die mit zahlreichen Fotos illustriert sind. Die Texte sind mal fröhlich und mal ernst geschrieben und zeigen, dass Widerstand eine Frage unbegrenzter Phantasie sein kann. Die beiliegende 30-minütige DVD zeigt das „Eichhörnchen“ in Aktion und im Gespräch.

    15h15 – 16h00 | C. Winter: Volin-die unbekannte Revolution | Verlag Die Buchmacherei | Buchvorstellung
    Volin-die unbekannte Revolution; für Daniel Guerin war es ein bemerkenswertes Werk anarchistischen denkens, entstanden aus dem experiment der russischen Revolution. volin, libertärer russischer Revolutionär nimmt aktiv an den Revolutionen 1905 und 1917-1921 teil. In seiner Studie, bestehend aus drei Büchern, geht er chronologisch vor:
    (1) Geburt, Entwicklung und Triumph der Revolution (1825-1917)
    (2) Bolschewismus und Anarchie, zwei antagonistische konzeptionen der Revolution
    (3) kämpfe für die soziale Revolution, anarchistisch inspiriert mit freiheitlich-kommunistischen momenten, kronstadt 1921, der aufstand gegen die bolschewistische Herrschaft, und die Bauernbewegung der Ukraine unter Machno 1918-1921.
    Volin schreibt seine kritische Analyse aus einer Perspektive von unten und fragt sich, warum die sozial-revolutionären Massen verlieren und weiter unterdrückt und ausgebeutet bleiben. Im Vortrag soll es auch darum gehen, weshalb es sinnvoll sein könnte, Volin heute zu lesen.

    16h15 – 17h15 | Jürgen Mümken (oder Siegbert Wolf): “Antisemit, das geht nicht unter Menschen” Anarchistische Positionen zu Antisemitismus, Zionismus und Israel. | Edition AV | Buchvorstellung
    Die von Siegbert Wolf und Michael Mümken im Verlag Edition AV herausgegebene und auf mehrere Bände angelegte Dokumentation entstand aus einer Unzufriedenheit über den geringen Stellenwert, dem eine ernsthafte und anhaltende Beschäftigung mit dem Antisemitismus heute in der anarchistischen Bewegung zukommt – von Ausnahmen einzelner Personen und wenigen Gruppen abgesehen. Der vorliegende erste Band der Edition beleuchtet das Verhältnis des neuzeitlichen Anarchismus seit der Französischen Revolution von 1789 zum Antisemitismus, Judentum, Zionismus bis hin zur Shoah.Die Herausgeber des vorliegenden Bandes sind davon überzeugt, „dass eine freiheitliche, sozial gerechte Gesellschaft nur dann erreicht werden kann, wenn zuvor auch eine der ältesten Gruppenfeindschaften der Menschheitsgeschichte, der Antisemitismus, der im letzten Jahrhundert durch den deutschen Nationalsozialismus zum schlimmsten Menschheitsverbrechen der Geschichte geführt hat, in den Köpfen und Herzen aller Menschen dauerhaft beseitigt wird.“Gerade für eine radikale, gesellschaftsverändernde Bewegungen wie der anarchistischen ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich produzierten Vorurteilen wie Antisemitismus, Rassismus, Homophobie und Antiziganismus unbedingt erforderlich, um diese Ressentiments im eigenen Denken und Fühlen und ebenso im öffentlichen, alltäglichen Handeln grundlegend zu überwinden. Das erfordert das nachhaltige Erinnern an den Nationalsozialismus sowie den offenen Dialog gegenüber allen Menschen, deren physische und psychische Existenz durch Vorurteile und Feindschaft im Alltag bedroht ist – also auch gegenüber den heute lebenden Jüdinnen und Juden, die weltweit mit einem wieder zunehmenden Antisemitismus konfrontiert werden. Nur so besteht nach Ansicht von Mümken und Wolf die Chance, „der ‚Produktion’ der Leichenberge in der bisherigen Menschheitsgeschichte endlich ein Ende zu bereiten, um den Weg frei zu bekommen für eine Gesellschaft, in der die ökonomischen, sozialen und psychologischen Grundlagen dafür garantiert sind, dass alle Menschen schließlich ihre soziale Individualität entwickeln können und vor allem, dass sie ohne Angst unterschiedlich sein können.“ Ein wichtiges Buch und notwendiger Beitrag zu einer Diskussion in der libertären Bewegung, die längst überfällig ist.

    16h15 – 17h15 | Bernd Drücke: Anarchismus Hoch 2. Soziale Bewegung, Utopie, Realität, Zukunft | Karin Kramer Verlag | Buchvorstellung
    „Ein Teil der in diesem Sammelband abgedruckten Interviews wurde – zwischen Oktober 2007 und November 2013 – in der Graswurzelrevolution veröffentlicht. Sie wurden für dieses Buch aktualisiert und um weitere Fragen und Antworten erweitert. Die Interviewten stehen libertär-sozialistischen Ideen nahe. Trotzdem richtet sich dieses Buch nicht nur an Anarchistinnen und Anarchisten. Ich hoffe, dass die Gespräche spannend für alle Menschen sind, die neugierig auf emanzipatorische, vom Mainstream abweichende Ideen sind. Denn die Fragen, um die es hier geht, betreffen alle. Wie kann die Menschheit die Herrschaft abschütteln? Wie können wir jegliche Form von Ausbeutung des Menschen durch den Menschen überwinden und die Zerstörung der ökologischen Lebensgrundlagen stoppen? Wie kann eine nicht-kapitalistische Gesellschaft organisiert werden, die auf Gegenseitige Hilfe, Freie Assoziation, Selbstverwaltung und ein menschengerechtes und naturnahes Leben ohne Chef und Staat aus ist?“

    17h15 – 18h00 | Alix Arnold: Selbstverwaltete Betriebe in Argentinien: Wir übernehmen! | Mandelbaum Verlag | Buchvorstellung und Bericht zum aktuellen Stand der Bewegung in Argentinien
    Was ist aus den Bewegungen in Argentinien, aus dem Aufstand von 2001 und den neuen Formen der Selbstorganisierung geworden? Angesichts der fortschreitenden Krise stellt sich auch in Europa die Frage, wie wir den Laden übernehmen können, bevor ihn der Kapitalismus völlig zugrunde gewirtschaftet hat. In Argentinien haben damals Arbeiter_innen angesichts drohender Pleiten ihre Betriebe besetzt und in Selbstverwaltung weitergeführt. Nach den spektakulären Anfängen mit heftigen Kämpfen hören wir heute nicht mehr viel von dieser Bewegung. Aber trotz aller Widrigkeiten bestehen die meisten dieser übernommenen Betriebe immer noch, und es kommen neue hinzu. Betriebsbesetzungen gehören inzwischen in Argentinien zum üblichen Repertoire des Arbeiter_innenwiderstands. Aus der Not ist ein Reichtum an Erfahrungen entstanden, die über das Bestehende hinausweisen und andernorts aufgegriffen werden. Juan Pablo Hudson hat ein Buch über die übernommenen Betriebe in Rosario vorgelegt. Er hat die Compañer@s verschiedener Betriebe jahrelang begleitet, als Forscher und Unterstützer. Die Berichte der Beteiligten lassen den Alltag der Selbstverwaltung lebendig werden, mit Stärken, Schwächen, Problemen und Perspektiven.
    Alix Arnold ist eine der beiden Herausgeberinnen und Übersetzerinnen des Buches und war mehrfach in Argentinien bei verschiedenen übernommenen Betrieben, vor allem bei der Fliesenfabrik Zanon in Neuquén. Sie wird das Buch vorstellen und über den aktuellen Stand der Bewegung berichten.

    17h15 – 18h00 | Rainer Knirsch: Der ´Fall BMW-Berlin´ Dokumentation eines außergewöhnlichen Kampfes um Macht und Recht im Betrieb, über gewerkschaftliche Betriebsarbeit zwischen ´gekaufter Vernunft´ und unbestechlichem Widerstand“ | Verlag Die Buchmacherei | Buchvorstellung
    Das Buch dokumentiert eine dreijährige heftige Auseinandersetzung um die Kündigung von Betriebsräten der IG Metall. Diese konnten letztlich das Recht der Belegschaft, die eigenen Interessenvertretung ohne fremde Einflussnahme zu wählen, erfolgreich verteidigen. Das Lehrstück über Macht und Recht im Betrieb wirft auch die Frage auf, wie Gewerkschaften ihre Autonomie verteidigen können und wie sie mit auseinander laufenden Interessen ihrer Mitglieder umgehen sollen.

    18h15 – 19h15 | Film: “Otras vias – Andere Wege” | Videowerkstatt-Autofocus | Frauen, Transsexuelle und Transvestis aus Lateinamerika sprechen über ihre Situation hier in Deutschland.
    Da viele von ihnen keinen Aufenthaltsstatus haben, bleibt ihnen neben Putzarbeit die Sexarbeit als Erwerbsmöglichkeit. Während einige lieber einer anderen Arbeit nachgingen, sind andere zufrieden mit der Arbeit. Sie wünschen sich aber andere Arbeits- und Lebensbedingungen, frei von der Angst vor Kontrollen und vor Denunziation durch ArbeitgeberInnen, Ehemännern oder Freiern. Es geht um die Gründe für ihre Migration und um Erlebnisse von Enttäuschung, Angst und Frustration – aber auch um ihre Ziele, Wünsche und Erfolge. Sie sprechen von ihren Erfahrungen mit den Freiern, mit der Polizei und mit den Ausländerbehörden. Sie diskutieren über ihre Arbeit, über Rechtlosigkeit und ihre Möglihkeiten, der Repression und der Diskriminierung zu widerstehen.
    Dieses Dokumentarvideo entstand in Zusammenarbeit mit Mucolade (Mujeres contra la deportacíon = Frauen gegen Abschiebung). Mucolade ist eine Gruppe spanisch sprechender Frauen, die präventive Arbeit leistet, um zu verhindern, dass migrierte Frauen, die in der Sexindustrie arbeiten, in Abschiebehaft kommen.

    18h15 – 19h00 | Manuela Schon und Mira Sigel: Gekauft! Benutzt! Hauptsache “selbstbestimmt”? – Sexuelle Ausbeutung unter dem Deckmantel individueller Freiheit | Vortrag
    Ziel der Abolition ist es, die strukturelle, wirtschaftliche, psychologische und physische Gewalt zu erkennen und zu benennen, die ins System der Prostitution sowie anderer Bereiche der Sexindustrie eingebaut sind sowie Lösungsansätze aufzuzeigen.Es geht darum, an den Ungleichheiten anzusetzen, die Menschen in die Prostitution zwingen. Nicht Sex wird kritisiert, sondern die Kommerzialisierung von Sex mit ihren Konsequenzen.Ziel ist nicht das Verbot/die Kriminalisierung/Illegalisierung der Prostitution, sondern die Kriminalisierung der Nachfrage nach bezahltem Sex, denn sie ist der Grund, aus dem Prostitution existiert.

    Sonntag 31.08.2014

    12h15 – 13h00 | Michael Banos und Thomas Nückel: Christian Geissler: Wird Zeit, dass wir leben | Verbrecher Verlag | Lesung
    In »Wird Zeit, dass wir leben« erzählt Christian Geissler mit »balladenhaft-lyrischer Präzision« (Heinrich Böll) vom Widerstand der Kommunisten gegen die Nazis in Hamburg. Als ob er mitten im Geschehen steckt, begleitet er seine Figuren durch die Kämpfe vor und nach 1933. Er erzählt von Gewalt von oben und Gegenwehr von unten, vom Spannungsverhältnis zwischen Kollektiv und Individuum, zwischen Disziplin und Eigensinn – und zieht den Leser in die immer noch aktuellen Debatten mit hinein. Schlosser ist Funktionär der KPD. Bis zu seiner Verhaftung bremst er den Eifer der Genossen im Kampf gegen die Nazis, verweigert die Waffen und pocht auf Disziplin. Die Genossen von der Basis aber wollen kämpfen. Kämpfen bedeutet für sie Lust und Leben. Vor allem für Karo, aber auch für Leo, der noch 1930 zur Polizei geht, aber später begreift, dass er auf der falschen Seite steht. Geisslers Roman basiert auf einer wahren Geschichte: Das Vorbild für Leo war der Hamburger Polizist Bruno Meyer, der Anfang 1935 die Widerstandskämpfer Fiete Schulze und Etkar André aus dem Gefängnis befreien wollte. Detlef Grumbach recherchierte umfassend und erzählt in seinem Nachwort erstmals vom Schicksal Bruno Meyers.Das Buch ist der Auftakt einer Christian-Geissler-Werkschau im Verbrecher Verlag.

    12h15 – 13h00 Helmut Loeven: Das philosophische Kabarett | Situationspresse | Lesung |

    13h15 – 14h00 Free! Netzwerkrealität: Lokale Vernetzung ist sinnvoll | Vortrag
    „Das FREE! Projekt aus Dortmund stellt sich und seine Arbeit rund um Internet und Kommunikation vor. Schwerpunktthema ist lokale Vernetzung: Worauf sollten Aktive bei ihrer Kommunikation in der politischen Arbeit achten? Wofür ist eigene Infrastruktur sinnvoll? Falls anschließend noch Zeit ist, können in einer Diskussionsrunde oder persönlich auch noch technische Details erläutert werden.“

    13h15 – 14h00 | Birgit und Alice: Dann macht doch ’ne eigene Kneipe auf! | Vortrag über solidarökonomische Projekte
    Seit Mai führen wir im Bundesgebiet Interviews zum Thema solidarische Ökonomie mit Menschen, die in Kollektivbetrieben, Kommunen oder anderen Projekten wohnen und/oder arbeiten.
    Wir möchten euch Ergebnisse vorstellen und darüber diskutieren, ob und wie eine solidarische Wirtschaft gelingen kann oder ob Kooperativen nicht nur eine Flucht aus der kapitalistischen Realität darstellen.

    14h15 – 15h00 Martin Veith: Panait Mușoiu – Ein Pionier des rumänischen Anarchismus | Edition AV | Buchvorstellung
    Der Vortrag gibt einen Einblick in das Leben des bedeutensten rumänischen anarchistischen Publizisten Panait Mu?oiu (1864-1944) und beleuchtet die anarchistische und syndikalistische Bewegung des Landes zwischen Karpaten und Schwarzem Meer, hauptsächlich bis in die 1920er Jahre.

    … Programm wird weiter ergänzt!

  • … Programm wird weiter ergänzt!

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LiMesse Soli-Party! http://rundreisen.blogsport.de/2014/05/03/limesse-soli-party/ http://rundreisen.blogsport.de/2014/05/03/limesse-soli-party/#comments Sat, 03 May 2014 09:59:51 +0000 Administrator Allgemein http://rundreisen.blogsport.de/2014/05/03/limesse-soli-party/ Was: Techno/House Soli Party für die kommende LiMesse.
Wann: 23.05.2014
Einlass: 22:00 Uhr
Ort: AZ Mülheim a.d. R., Auerstr. 51

Was ist die Limesse?
In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 29. bis 31. August 2014 libertäre und anarchistische Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung.

Warum Soli Party?
Die LiMesse möchte einen freien Zugang für alle gewähren, die Interesse haben an einem libertären Austausch und nichthierarchischer Zusammenarbeit. Da die Messe dieses Jahr in der Zeche Carl stattfindet, schmeissen wir vorher ein paar Parties, damit auch der freie Eintritt bei der LiMesse garantiert bleibt.

Die erste Party ist Freund_innen elektronischer Musik gewidmet.

es legen zum tanz auf:
cramp (get lost,maneki music)

caldera (Sonic Moiré, Drift Deeper Recordings, Duiy)

ben postler (goldengrün, everybodys darling, duiy)

Mehr Hedonismus und Details in Kürze.

LiMesse Soli-Party

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3. Libertäre Medienmesse 2014 http://rundreisen.blogsport.de/2014/04/09/3-libertaere-medienmesse-2014/ http://rundreisen.blogsport.de/2014/04/09/3-libertaere-medienmesse-2014/#comments Wed, 09 Apr 2014 15:19:05 +0000 Administrator Allgemein http://rundreisen.blogsport.de/2014/04/09/3-libertaere-medienmesse-2014/ 3. Libertäre Medienmesse

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„Schwar­ze Flam­me“ Eine Welt­ge­schich­te des An­ar­chis­mus und Syn­di­ka­lis­mus http://rundreisen.blogsport.de/2014/02/11/schwarze-flamme-eine-weltgeschichte-des-anarchismus-und-syndikalismus/ http://rundreisen.blogsport.de/2014/02/11/schwarze-flamme-eine-weltgeschichte-des-anarchismus-und-syndikalismus/#comments Mon, 10 Feb 2014 23:12:31 +0000 Administrator Allgemein http://rundreisen.blogsport.de/2014/02/11/schwarze-flamme-eine-weltgeschichte-des-anarchismus-und-syndikalismus/ „Schwarze Flamme“ ist eine Geschichte der Gegenmacht: Lucien van der Walt und Michael Schmidt legen eine umfassende Systematik und internationale Geschichte des Anarchismus und Syndikalismus und eine Auseinandersetzung mit Kernfragen wie Organisierung, Strategie und Taktik vor. Vom 19. Jahrhundert bis zu heutigen antikapitalistischen Bewegungen zeichnen sie anarchistische Traditionen und seine zeitgenössischen Formen nach und untersuchen anarchistische Positionen zu Rasse, Gender, Klasse und Imperialismus. Mit seinem großen Umfang und der internationalen Dimension der Materialsammlung – auch zu Lateinamerika, Asien und Afrika gibt es umfassende Informationen – darf das Buch bereits jetzt als Standardwerk anarchistischer und syndikalistischer Geschichtsschreibung gelten: systematisch, kontrovers und ausgesprochen gut lesbar.

Alle Orte:

Münster
Am: Montag 10.03.2014
Zeit: 20:oo Uhr
Ort: Interkulturelles Zentrum Don Quijote, Nieberdingstraße 8, 48155

Bielefeld.
Am: Dienstag 11.03.2014
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: FAU-Gewerkschaftslokal, Metzerstr.20, 33607 Bielefeld.

Düsseldorf
Am: Mittwoch 12.03.2014
Einlaß: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Ort: Hinterhof, Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf

Bonn
Am: Donnerstag 13.03.2014
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Buchladen „Le Sabot“, Breite Straße 76, 53111 Bonn (Nordstadt)

Wuppertal
Am: Freitag 14.03.2013
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: AZ Wuppertal, Markomannenstr.3, 42105 Wuppertal

Buch-Cover

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Rudolf Mühland auf Bayern-Tournee http://rundreisen.blogsport.de/2013/10/04/rudolf-muehland-auf-bayern-tournee/ http://rundreisen.blogsport.de/2013/10/04/rudolf-muehland-auf-bayern-tournee/#comments Fri, 04 Oct 2013 15:36:00 +0000 Administrator Allgemein Anarchie http://rundreisen.blogsport.de/2013/10/04/rudolf-muehland-auf-bayern-tournee/ Rudolf Mühland (Mitglied der Freien ArbeiterInnen Union und der Föderation deutschsprachiger AnarchistInnen) mit Vorträgen zu Themen wie „Lohnarbeit“, „Anarcho-Syndikalismus und FAU“ und „Anarchistisch organisieren“ unterwegs auf kleiner Bayern-Tour im goldenen Oktober a.d. 2013:

18.10.2013

Ingolstadt
Was: Anarchie und Syndikalismus – Die FAU stellt sich vor
Ort: LARA, Rosengasse, Ingolstadt
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Eine kleine Einführung in die Grundgedanken der Anarchie und ihre aktuelle Verbingung mit der Arbeiterbewegung in Form des Syndikalismus am konkreten Beispiel der FAU-IAA. Nach dem Vortrag bleibt genügend Zeit für Nachfragen und Diskussion. Der Vortrag ist sowohl für absolute Neueinsteiger*innen als auch für Fortgeschrittene geeignet.

19.10.2013

Was: Was ist eigentlich Anarcho-Syndikalismus? oder die FAU-IAA stellt sich vor!
Ort: Topo Rojo, Bahnhofsplatz 2, 97070 Würzburg
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 18:15 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: FAU-Würzburg in Gründung
mehr Infos

Jeder von uns hat die Formel „Ein Angriff auf eine von uns ist ein Angriff auf alle!“ schon mal gehört. Und ebenso haben wir alle schon oft die Phrase von der „Solidarität“ vernommen. Aber was könnte die wirkliche, praktische Bedeutung dieser und noch ein paar anderer bekannter sozialistischer Schlagworte aus der ArbeiterInnenbewegung sein? Rudolf Mühland geht diesen und anderen Fragen nach und gibt dabei einen kleinen historischen Überblick über die Wurzeln des Anarcho-Syndikalismus und seine Entwicklung vom 19 bis zum 21 Jahrhundert. Dabei legt er einen Schwerpunkt auf die heutige Freie ArbeiterInnen Union (FAU-IAA) und ihre aktuelle Situation. So wichtigen Fragen wie:
* Wie sind die Menschen innerhalb der FAU organisiert?
* Welche kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Ziele verfolgt die FAU?
* Wer kann mitmachen?
oder auch
* Wie steht die FAU zur Bertiebsratsfrage?
* Wie steht die FAU zu Tarifverträgen?
und viele andere Fragen mehr werden angesprochen. Nach dem Vortrag mit Präsentation bleibt Zeit die aufgeworfenen Thesen zu diskutieren und weiterführende Probleme zu erörtern. Anarchie und Strafe – zur Zukunft des Knastsystems in der Anarchie „Freiheit für alle Gefangenen“ ist sicherlich ein Slogan den alle politischen AktivistInnen kennen. Für die ArbeiterInnenewegung und speziell für die Anarcho-SyndikalistInnen war diese Parole immer mehr als nur ein Schalgwort. Seit beginn der anarchistischen Bewegung und darüber hinaus noch in jeder Revolution haben die Menschen „ihre“ Gefangenen immer wieder befreit oder sich sonst wie für die Befreiung eingesetzt. ABER was sagen AnarchistInnen zur Rolle der Gefängnisse in einer anarchistischen Zukunft? Wird es keine „Verbrechen“ mehr geben? Werden die Menschen in totaler Harmonie miteinander leben? Und wenn es doch noch „Verbrechen“ gibt, wie werden die Menschen damit umgehen? Welche gesellschaftlichen Lösungen schweben den AnarchistInnen vor? Der Vortrag wird einen Streifzug durch die Jahrhunderte über den gesamten Globus unternehmen und die Lösungsvorschläge in Theorie und Praxis der AnarchistInnen (nicht nur!!) beleuchtet.

20.10.2013

Was: Hauptsache Lohnarbeit?!
Ort: Nachbarschaftshaus Adam-Klein-Str.6 in Nürnberg
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 18:15 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: FAU-Nürnburg
mehr Infos

In den heutigen Industrieländern nimmt die Lohnarbeit einen zentralen Platz im Wertegefüge der Menschen ein. Der Alltag der meisten erwachsenen Menschen wird von der Lohnarbeit oder der Suche nach einem Arbeitsplatz bestimmt. Die wachsende Massenarbeitslosigkeit nimmt nicht nur in sämtlichen Meinungsumfragen den führenden Platz in der Hitliste der die Gesellschaft bewegenden Probleme ein, sondern verhindert bisher einen aktiven, breiteren Widerstand gegen die Zumutungen des kapitalistischen Systems. Grund genug, sich etwas genauer mit der Rolle der Arbeit in der Gesellschaft zu befassen.
Die FAU Nürnberg, lädt zusammen mit Rudolf Mühland, alle hierzu ein.
Der Vortag ist kostenlos.
Es wird auch einen Info- und Büchertisch der FAU geben.

21.10.2013

Was: Die scheiss Lohnarbeit klaut uns das Leben!
Ort: Stern e.V., Platanenallee 1, Aschaffenburg
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:15 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: BasisGruppeEmanzipation Aschaffenburg
mehr Infos:

Wer die Überschrift liest, wird sich wohl erstmal denken „Jetzt spinnen die total!“. Arbeit ist in dieser Gesellschaft schließlich mit das Wichtigste überhaupt und nimmt in den heutigen Industrieländern einen zentralen Platz im Wertegefüge der Menschen ein.
Der Alltag der meisten erwachsenen Menschen wird von der Lohnarbeit oder der Suche nach einem Arbeitsplatz bestimmt. Viele, die Arbeit haben, arbeiten offensichtlich nicht, um Geld und ein einigermaßen erträgliches Leben zu haben, sondern sie leben, um zu arbeiten. Doch warum wird Arbeit nicht als ein notwendiges Übel erkannt und immer „Arbeitsplätze für alle!“ gefordert? Warum freut sich niemand, wenn es weniger zu tun gibt? Denn es ist eigentlich ein gutes Zeichen, dass die Arbeit knapp wird. Das hängt mit der gestiegenen Produktivität der Gesellschaft insgesamt zusammen. Es müsste also viel weniger gearbeitet werden, um den gleichen Standard zu halten. Wenn, ja wenn es bei Lohnarbeit überhaupt darum ginge, die Sachen herzustellen, die alle Menschen brauchen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen. In dieser Welt wird nicht für die Bedürfnisse der Menschen produziert, sondern um aus Geld mehr Geld zu machen und zwar, unter Bedingungen knallharter Konkurrenz. Das dabei einige auf der Strecke bleiben ist logische Folge. Denn wo es Gewinner gibt, muss es eben auch Verlierer geben. Und die wachsende Massenarbeitslosigkeit nimmt nicht nur in sämtlichen Meinungsumfragen einen der führenden Plätze in der Hitliste der die Gesellschaft bewegenden Probleme ein, sondern verhindert bisher einen aktiven, breiteren Widerstand gegen die Zumutungen des kapitalistischen Systems. Kapitalismus und Lohnarbeit bedingen sich gegenseitig. Und beides sähen wir lieber heute als morgen überwunden. Grund genug, sich etwas genauer mit der Rolle der Arbeit in der Gesellschaft zu befassen.

22.10.2013

Was: Gai Dao oder Anarchistisch organisieren – Aber wie? Vorstellung des synthetischen Föderalismus
Ort: “Die Ganze Bäckerei”, Reitmayrgäßchen 4, 86152 Augsburg
Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:15 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: Die ganze Bäckerei
mehr Infos

Gründe sich als Anarchist*innen zu organisieren gibt es viele. Schon Ton
Steine Scherben brachten es 1972 mit dem Song „Allein machen sie dich
ein“ auf den Punkt. Kontinuierlich arbeitende Zusammenhänge bieten
jedoch nicht nur individuellen Rückhalt, sondern auch eine Vielzahl von
praktischen Vorteilen in der alltäglichen, politischen Arbeit. So können
personelle und materielle Ressourcen gebündelt, die eigene
Handlungsfähigkeit erhöht und funktionierende Gegenstrukturen geschaffen
werden.

Ebenso zahlreich sind die organisatorischen Ansätze, die historisch und
aktuell von Anarchist*innen erdacht und erprobt wurden und werden. Eine
davon ist der synthetische Föderalismus. Die Grundidee dahinter ist es,
durch den Zusammenschluss möglichst vieler, verschiedener
anarchistischer Gruppen und Projekte eine handlungsfähige Organisation
zu bilden, aus der perspektivisch Gegenstrukturen in verschiedenen
Lebensbereichen erwachsen sollen. Ähnlich dem historischen „Anarchismus
ohne Adjektive“ von Voltairine de Cleyre, oder dem heutigen,
amerikanischen crimethInk.-Kollektivs, soll dabei auf eine Beschränkung
auf bestimmte Themengebiete oder Aktionsfelder verzichtet werden, um in
möglichst jedem Bereich des Lebens anarchistische Alternativen zu
entwickeln.

Im deutschsprachigen Raum wird dieser Ansatz von der Föderation
deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) vertreten. In der Veranstaltung
werden Vertreter*innen der FdA den theoretischen Ansatz und ihre
praktische Arbeit präsentieren und im Anschluss zur Diskussion stellen.

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http://rundreisen.blogsport.de/2013/10/04/rudolf-muehland-auf-bayern-tournee/feed/
Hans Marchetto im „großen Kanton“ http://rundreisen.blogsport.de/2013/08/06/hans-marchetto-im-grossen-kanton/ http://rundreisen.blogsport.de/2013/08/06/hans-marchetto-im-grossen-kanton/#comments Tue, 06 Aug 2013 09:36:45 +0000 Administrator Allgemein Anarchie http://rundreisen.blogsport.de/2013/08/06/hans-marchetto-im-grossen-kanton/ Black Cat Blues und andere Gedichte

In der Sammlung von Gedichten mit dem Titel „black cat blues“ beschreibt Hans Marchetto nüchtern, ohne jeglichen Pathos, die kleinen Momente. Es sind sind Zeugen eines unangepassten Lebens, sie wettern gegen Chefs, rufen auf zu Streik und Sabotage und sprechen von der Mühsal, mit wenig Geld durch das Leben zu kommen. Er erzählt Autobiographisches nach, lakonisch, kurz, ohne Wertung: seine Kindheit in Winterthur, seine Arbeit für die Gewerkschaft, seine Erfahrungen als Maler, auf dem Bau. Wenn Joe Hill wieder auftaucht, wenn die schwarze Katze der Anarchie durch die Nacht zieht, wenn dem arroganten Vorarbeiter mit Bauschaum der Auspuff verstopft wird, dann sind das die kleinen Momente, die vielleicht nicht den Ausweg aus dem monotonen Arbeitsleben, aber zumindest ein grimmiges Lächeln erlauben. Es sind Gedichte, die den Augenblick festhalten, die Flüchtigkeit des Moments, ohne dass sie sich reimen würden. Es sind Gedichte aus der mündlichen Sprache geschöpft: Erzähltes, Erfahrenes, bei denen ein Unterton von Bitterkeit mitschwingt, eine harte, trockene Kürze, die sich dem Publikum weder aufdrängt, noch anbiedern möchte. Es ist so, wie es ist, dieses Leben.

HANS MARCHETTO (*1956 in Winterthur). Lehre als Maler, mehrere kurze Gefängnisaufenthalte, bekennender Anarchist seit er 20 Jahre alt ist. Autodidakt, Lyriker. Lebt und arbeitet momentan in Zürich.

Black Cat Blues, erschienen im apropos-verlag
In Deutschland zu beziehen über: Syndikat A

Veranstaltungsorte:

29.10.2013

Wohnzimmer Alsenstrasse
Alsenstrasse 27, 44789 Bochum
Einlass: 18:45 Uhr
Beginn: 19:15 Uhr
Extras: Vokü
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: Libertäre Gruppe aus Bochum

30.10.2013

Kulturcafé Solaris
Kopernikusstr. 53, 40225 Düsseldorf
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: Freie ArbeiterInnen Union Düsseldorf

01.11.2013

KisteDrei58
Jülicher Straße 58, 41460 Neuss
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: Freiraum Neuss

04.11.2013

Frei(t)raum, Carl-Zeiss-Straße 3 (vorm Stura), Jena
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: „Anarchistischer Lesekreis“

05.11.2013

Veto, Papiermühlenweg 33, Erfurt
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalterin: FAU Thüringen

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ABC-Belarus auf Info und Solitour http://rundreisen.blogsport.de/2013/03/01/abc-belarus-auf-info-und-solitour/ http://rundreisen.blogsport.de/2013/03/01/abc-belarus-auf-info-und-solitour/#comments Fri, 01 Mar 2013 13:25:58 +0000 Administrator Allgemein Anarchie http://rundreisen.blogsport.de/2013/03/01/abc-belarus-auf-info-und-solitour/

Soliaktion in Stuttgart bei einer Auführung des Weißrussischen Balletts

Tour-Planung im deutschsprachigen Raum

Weitere Informationen:

Am 15. Februar startete mit einer Veranstaltung im Londoner Freedom Bookshop eine mehrmonatige Infotour eines Aktivisten des Anarchist Black Cross (ABC) Belarus. In den kommenden Wochen werden mehrere Städte in Großbritannien bereist, bevor die Tour weiter auf die iberische Halbinsel, danach nach Frankreich und Belgien und zum Abschluss in die Schweiz und quer durch Deutschland führt. Organisiert wird die Rundreise dieses Mal von der Internationalen der Anarchistischen Föderationen (IFA), lokalen ABC- und anderen anarchistischen Gruppen.

Schon 2011 reisten Aktivist*innen durch Europa, um über die Situation in Weissrussland und die Repression gegenüber der anarchistischen Bewegung zu informieren. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Situation jedoch merklich verschlechtert. Stand die letzte Rundreise noch ganz im Zeichen der Proteste im Zuge der letztjährigen Präsidentschaftswahlen, so wird jetzt wohl ein Land beschrieben, das in weiten Teilen lethargisch und resigniert die absolute Macht des Lukaschenko-Regimes hin nimmt.

Wahlen, Knüppel, Diktatoren

Das direkt an Russland angrenzende Belarus wird seit mehr als 18 Jahren von Alexander Lukaschenko autoritär regiert. Formal ist Weissrussland eine präsidiale Republik, etwa vergleichbar mit den USA. Der Präsident ist gleichzeitig Regierungschef, wird aber in freien Wahlen für bestimmte Amtszeiten gewählt und muss Entscheidungen vor einem Parlament rechtfertigen. So zumindest die Theorie. In der Praxis weitete Lukaschenko seine Befugnisse sukzessive aus und unterdrückte mittels einer Kombination aus Gesetzen und brutaler Repression jede Form von parlamentarischer und außerparlamentarischer Opposition. Als er sich 2006 laut der weissrussischen Verfassung nicht mehr zur Wiederwahl stellen durfte, umging er diesen Fakt mit einem Referendum , das ihm fortan eine unbegrenzte Amtszeit ermöglicht.

2010 erhoben sich mehrere zehntausend Menschen im Zuge der Wiederwahl Lukaschenkos, die von Unstimmigkeiten, offensichtlicher Manipulation und Einschüchterung der politischen Opposition geprägt war. Noch nie zuvor in der damals 16 Jährigen Amtszeit des „letzten Diktator Europas“ gingen die Menschen in solch einer großen Zahl und Vehemenz auf die Straßen. Aber ebenso beispiellos war die Reaktion des Regimes. Oppositionspolitiker verschwanden und tauchten erst Tage später in Gefängnissen des weissrussischen Geheimdienstes KGB wieder auf. Massenversammlungen wurden durch die Sicherheitskräfte brutal zerschlagen und hunderte Menschen verhaftet, welche teilweise weitreichenden Schikanen und Misshandlungen ausgesetzt wurden.

Gemeint sind wir alle, es trifft jedoch immer die selben

Neben der parlamentarischen Opposition, die durch ihre Unterstützer*innen und das internationale, mediale Interesse meist glimpflich davon kamen, traf es die anarchistische Bewegung besonders hart. In diesem Zeitraum organisierten Anarchist*innen zahlreiche, illegale Kundgebungen, Flashmobs und andere öffentliche Aktionen. Gleichzeitig fanden eine Vielzahl direkter Aktionen gegen kapitalistische und staatliche Symbole statt, wie etwa der Angriffe auf die russische Botschaft in Minsk im Spätsommer 2010 und die Zentrale des KGB einige Wochen darauf. Alle Aktionen zogen massive Repressionswellen nach sich. Veranstaltungen wurden gewaltsam aufgelöst, eine Vielzahl von Wohnungen durchsucht und Dutzende Aktivist*innen oft mehrmals hintereinander verhaftet. Schlussendlich wurde 6 von ihnen im Mai 2011 der Prozess gemacht, wobei ihnen alle bekannten Aktionen zur Last gelegt wurden, unabhängig ob eine konkrete Beteiligung nachgewiesen werden konnte. Die Aktivist*innen wurden zu Haftstrafen zwischen 3 und 8 Jahren verurteilt, lediglich einer der sechs, Pavel Syramolatau konnte durch ein Gnadengesuch an den Präsidenten im vergangenen September seine Entlassung erreichen. Da an ein solches Gesuch ein umfassendes Schuldeingständnis gekoppelt ist, verweigern die noch einsitzenden Aktivist*innen diese Möglichkeit vehement.

Dieser Umstand wiegt umso schwerer, als das sich die inhaftierten Aktivist*innen auch keiner großen Unterstützung seitens internationaler NGOs und Menschenrechtsorganisationen gewiss sein dürfen, wie etwa im Fall der inhaftierten Präsidentschaftskandidaten. Die Verfolgung von Anarchist*innen findet, wenn natürlich auch in anderer Intensität, auch in „demokratischen“ Staaten statt und ist somit auch in Diktaturen nicht kritikwürdiger als anderswo. Schließlich zieht auch in Weissrussland die Taktik, radikale Bewegungen als Kriminelle und Terroristen zu diskreditieren, also als Menschen, die keine hehren Ziele antreibt und somit auch keine besondere Unterstützung verdienen.

Dennoch hat sich mit ABC Belarus eine handlungsfähige Organisation gebildet, die aller Repression zum Trotz die Gefangenen und deren Familien praktisch und materiell unterstützt und darüber hinaus versucht das Thema lokal und international präsent zu halten. Die zur Zeit laufende Infotour soll an diese Arbeit anknüpfen. Daneben ist die Tour auch explizit als „Fundraising Tour“ konzipiert, also mit dem Ziel möglichst viel Geld für die Betreuung der Gefangenen, die anfallenden Repressionskosten und allgemein die anarchistische Bewegung vor Ort zu sammeln.

Radiobeitrag: Die politischen Gefangenen in Weißrussland und die Arbeit von ABC Belarus

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